Die häufigste Ursache für geschwollene Lymphknoten ist eine Infektion. Wenn der Körper Bakterien oder Viren bekämpft, nimmt die Aktivität der Lymphknoten zu, wodurch sie sich vergrößern. Häufige Infektionen sind:
- Infektionen der oberen Atemwege: Erkrankungen wie Erkältungen, Grippe oder Mandelentzündungen verursachen häufig geschwollene Lymphknoten im Nacken.
- Ohrenentzündungen: Mittelohrentzündungen können zu einer Schwellung der Drüsen in der Nähe des Ohrs führen.
- Zahninfektionen: Abszesse oder andere Entzündungen der Mundhöhle können zu einer Vergrößerung der submandibulären Lymphknoten führen.
Neben Infektionen können auch andere Faktoren für vergrößerte Lymphknoten sorgen:
- Autoimmunerkrankungen: Krankheiten wie Lupus oder rheumatoide Arthritis können zu chronischen Schwellungen der Drüsen führen.
- Tumorerkrankungen: In einigen Fällen können vergrößerte Lymphknoten mit Lymphomen oder Metastasen anderer Tumoren einhergehen.
Obwohl vergrößerte Lymphknoten oft gutartig und vorübergehend sind, gibt es Situationen, in denen es angebracht ist, einen Arzt zu konsultieren:
- Die Lymphknoten bleiben länger als zwei bis drei Wochen vergrößert.
- Die Beulen sind hart, unbeweglich oder wachsen schnell.
- Vorhandensein von Begleitsymptomen wie Fieber, Nachtschweiß, unerklärlichem Gewichtsverlust oder Müdigkeit.
- Krebs in der Vorgeschichte oder geschwächtes Immunsystem.
Wenn die Drüsen noch geschwollen sind, wird Ihr Arzt in der Regel eine körperliche Untersuchung durchführen und möglicherweise zusätzliche Tests wie Blutuntersuchungen, Ultraschall oder Biopsien empfehlen, um die Ursache des Problems zu bestimmen.

Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab