Ich hätte gehen können. Niemand hätte mich kritisiert. Aber ich blieb. Ich habe seine Kinder wie meine eigenen erzogen.
Ich bezahlte ihr Studium, ihre Zahnspange, ihre Sommercamps. Ich applaudierte ihren Abschlüssen. Ich half ihnen, ihre ersten Autos zu kaufen, ihre ersten Häuser. Ich habe nie Kinder gehabt; Sie waren alles für mich.
Ich habe nie eine Gegenleistung erwartet, ich habe sie nicht so erzogen, dass sie mir gegenüber in der Schuld stehen. Aber ich habe auch ihre unangenehme Haltung in den für mich dunkelsten Momenten nicht vorhergesehen.
Fünfundzwanzig Jahre später hat sich mein Gesundheitszustand verschlechtert. Die Ärzte diagnostizierten eine Herzerkrankung, die mich ohne Operation das Leben kosten würde. Meine Kinder kamen nur selten zu mir.
Aber das änderte sich für eine Weile, als ich zum ersten Mal über das Vermächtnis sprach. Da zeigten sich meine Stiefkinder plötzlich sehr… Interessiert. Anrufe, Besuche, kleine Geschenke. Zuerst dachte ich, es sei bezaubernd.
Bis ich eines Abends ein unangemessenes Gespräch belauschte. Sie lachten in meinem Wohnzimmer und diskutierten nonchalant über meine « letzten Vorbereitungen ». Sie hatten sich bereits meinen Friedhofsstandort und meinen Grabstein ausgesucht.
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